Wie gehe ich einen Weg, den es eigentlich nicht gibt oder eine Reisekarte oder Karten auf Reisen?

Januar 14th, 2009

Mittlerweile sind aus dem Mixen von Städtekarten mittels Collagetechnik fünf neue Karten entstanden. Der Prozess: man nehme zwei Städtekarten, kopiert sie in schwarz weiß, betrachtet das Gedruckte, nimmt Schere, Kleber und einen großen Bogen weißes Papier, los gehts… . Eine Karte ist immer von Berlin, die anderen Städte sind Paris, London, Rom und NewYork. Städte, die ich oft besucht habe und mit denen ich viel verbinde. Von Berlin gibt es verschieden verwendete Karten, eine z.B. von 1989 mit Mauer. Es sind fünf Karten entstanden, da sich bei der Stadt London eine interessante Negativform verselbstständigt hat. Während des Collagierens habe ich Gedanken handschriftlich notiert. Diese sind nach Fertigstellung über Fragen in die Karten eingefügt.

Meine fünf Karten werden nun auf Reisen gehen an Freunde und Bekannte. Dazu werde ich eine Postkarte legen mit einer kurzen Beschreibung des Projektes. Mal sehen was passieren wird…! Wird etwas passieren? Kinder falten ein Boot und schicken mir ein Foto von ihrem Flußbootrennen…? Ich warte gespannt und ungeduldig…

Karten, Karten, Karten!

Paris/Berlin!

Rom/Berlin!

Karte wird gefaltet!

Fertig!

geräusche

Dezember 13th, 2008

liebe flaneusen und dem einzigen flaneur,

ich habe einen kleinen erfolg und konnte immerhin meine stimme im google plazieren. das ist doch schon mal was. aber oh unglück. ich lisple so schrecklich, daß ich es gar nicht glauben kann. ich denke, vielleicht kann ich meine geräuschcollage doch noch retten, indem ich die orte mit text belege. lispeln ist ja schliesslich auch ein geräusch.

für heute

doro

BILD am SONNTAG

November 15th, 2008

liebe flaneusen, und kaspar, dem flaneur,

ich möchte eine geschichte erzählen, die mehr zum thema: virtueller körper/datentracking gehört, denn zu unserem projekt, aber in ihrer aktualität vieleicht auch für euch interessant ist.

ich erhalte eine mail von einem ex-geschäftspartner, der sich über meinen sinn für humor verwundert und mockant äussert: ich hätte ihn an die BILD am SONNTAG weiterempfohlen. das kann doch gar nicht sein, denke ich. wie das? ich finde wenig später in meiner post ein schreiben des axel springer verlages, wonach sie sich herzlich bedanken (kundenbetreuerin silke jansen mit freundlichen grinsen im eingescannten lichtbild), daß ich BILD weiterempfohlen habe.

dieser vorgang hat aber nie stattgefunden!

ich bin empört! mein verdacht ist, daß meine adresse gegoogelt wurde und darüber der ex-partner gefunden wurde, da wir an div. architekturwettbewerben teilgenommen hatten, so daß unsere namen  gemeinsam öffentlich geworden waren. könnte das möglich sein? hat jemand von euch ähnlicher erfahrungen?

in bombenstimmung

doro

die stimmen von wedding, geräuschcollage

November 15th, 2008

ausgangsort ist das frühstückscafé ecke wattstr./usedomerstr.
1.    spur
ich gehe mit musik von dead can dance, album wake und nehme die geräusche der orte auf, die ich flanierend streife
2.    spur
ich gehe mit musik von john lennon und nehme die geräusche der orte auf, die ich flanierend streife
3.    spur
ich gehe mit der musik von richard wagner
4.    und 5. spur
ich gehe ohne die abschirmung durch einen kopfhörer und lasse mich bewusst von den geräuschen der stadt leiten
material
ich benötige ein sensibles aufnahmegerät und werde jede spur mind. ca. 1 stunde lang verfolgen; meinen weg dokumentiert IgotU


ergebnis/präsentation/dokumentaion

1 variante
hör-cd mit den 5 spuren, ggf. konzentration nur auf interessante geräusche; die spuren liegen hintereinander
2 variante
musik: aus den mir interessant erscheinden geräuschen “komponiere” ich eine „musik“ die aus überlagerungen und nebeneinanderstellen entsteht. ggf. wird diese wiederum mit der musik, mit welcher ich gegangen bin verschnitten. ziel ist eine annehmbare sequenz, die nicht versumpft klingt
3 variante
ich dokumentiere die unter dem einfluss der musik oder nicht musik, aber bewusstes wahrnehmen von geräuschen entstandenen wege im stadtraum über die benutzung von gps auf googhle earth. ich versuche, besondere, intensive orte mit den dort vorgefundenden geräuschen zu belegen, so daß sie interaktiv abrufbar sind.

jetzt hoffe ich, daß ich mir nicht zu viel vorgenommen habe….

doro

Konzeptideen

November 12th, 2008

Nachtbusfahrten

Ich fahre gern nachts Bus. Der Bus könnte einem beim Flanieren ein paar Entscheidungen abnehmen. Er folgt seiner Linie. Dadurch kann ich mich selbst auf die Wahrnehmung konzentrieren, habe Zeit für kleine oder größere Beobachtungen. Unsere Wahrnehmung konzentriert sich eher auf den Tag. Wie verändert sie sich nachts? Es gibt zwei Handlungsebenen beim Busfahren, im Bus und außerhalb des Busses. Wie vermischen sich beide? Das Ergebnis könnte ein Heft mit zehn Busgeschichten sein oder…

Wie folge ich einem Weg, den es nicht gibt?

Dazu legt man z.B einen Stadtplan von Paris auf einen von Berlin, nimmt ein bißchen von beiden und radiert einige Flächen ganz aus. Wie komme ich nun vom Louvre über die Karl-Marx-Allee zur Sacre Coeur?

Wie flaniere ich in der Vergangenheit?

Inspiriert durch die Kurzgeschichte “Der Mann in der Menge” von E. A. Poe und deren Mystik würde ich mich auf ein bestimmtes Gebiet der Stadt Berlin konzentrieren, Friedhöfe oder einen Friedhof. Hier münden die unterschiedlichsten Lebenswege und Geschichten von Menschen in einem Ort. Was könnte daraus noch anderes entstehen als eine Art Friedhofsreiseführer?

Cool

November 11th, 2008

Es hat funktioniert! Ich habe noch sehr viel mehr, doch die kann ich wohl mal vis a vis zeigen bei Interresse. Ansonsten kommen mir mehr und mehr Ideen… Kennt einer von euch das Misthaufenspiel? Das könnte man eins zu eins auf die Stadt/ Stadtplan übersetzen.

Im Moment jedoch versteift sich mein Tun auf das Persönliche. Ich möchte Schatztruhen sammeln, individuelle Karten erstellen, die Persönlichkeit in den Vordergrund stellen….und doch eine Entfernung symbolisieren, denn egal wieviel man weiß, so kann man doch nur Gewohnheiten herrausfinden und nicht die Persönlichkeit entlarven.

Bilder

November 11th, 2008

Ein Versuch und Dinge die mich Leitenten…

Meine Konzepte

November 9th, 2008

also Leute… ich habe mir das nochmal durch den Kopf gehen lassen….

igendwie komme ich nicht nach langem überlegen nicht dahinter, was mir die Karte mit dem Handy-Spiel am Schluss sagen möchte.

Das Konzept mit den zwei Städten, die man übereinander legt, scheint mir interessanter zu sein…

Zürich in Berlin… wie Städte virtuell ineinanderfliessen.. wenn ich Glück habe, muss ich meine gewohnten Wege nicht ändern, da sie in der andern Stadt genau so funktionieren. ich finde dort meinen Supermarkt, Post, Gemüsemarkt, Restaurant, Bar… usw.

ich kann meine Wege in die neue Stadt kopieren und finde dort alles, was ich in der anderen Stadt auch habe.

nun… ich bleib dran!

Flanieren im Virtuellen Raum

November 9th, 2008
Die Überlegung auch virtuell zu flanieren fand ich spannend:
Flanieren durch das römische 3D Köln

10.10.2008
Köln macht virtuelles Flanieren durch das römische Colonia möglich - in 3D

Köln/Potsdam. In einem bislang einzigartigen Forschungsprojekt ist es gelungen, mit dem römischen Köln eine Stadt zu einem bestimmten historischen Zeitpunkt in ihrer Gesamtheit virtuell sichtbar und begehbar zu machen. Dass dies die Universität zu Köln (Archäologisches Institut), die Fachhochschule Köln (Köln International School of Design / KISD) und das Römisch-Germanische Museum geschafft haben, geht auch auf eine Kooperation mit dem Hasso-Plattner-Institut an der Universität Potsdam zurück. Dessen Computergrafik-Professor Jürgen Döllner hat gemeinsam mit Dipl.-Des. Michael Eichhorn von der KISD und den wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beider Einrichtungen das virtuelle 3D-Stadtmodell des römischen Kölns visualisiert. Internetnutzer erhalten auf der gemeinsamen Projektseite www.colonia3d.de jetzt erstmals einen räumlichen Eindruck von der Größe und Architektur der Stadt vor rund 2000 Jahren. Das Modell kann sogar in Beziehung zum heutigen zweidimensionalen Stadtplan Kölns gesetzt werden.

http://www.hpi.uni-potsdam.de/presse/mitteilung/beitrag/koeln-macht-virtuelles-flanieren-durch-das-roemische-colonia-moeglich-in-3d.html

What did our city look like 2000 years ago?

Answers to this question are being provided by a 3D reconstruction of Roman Cologne. The unique research project Visualisation of Roman Cologne has succeeded for the first time in producing, in real time, a model of the city at a certain point in time that is fully navigable in its entirety. It is now possible to stroll through the whole of Roman Cologne, to see the buildings in their actual urban context and to walk around them.

http://www.colonia3d.de/

problem

November 8th, 2008

irgendwie hab ich hier noch das problem, das ich nicht weiß wie ich die bilder an den text hänge????in der bildgalerie erscheint es, aber nicht im blog…komisch….

und wie kann man denn das kleine blinkende alien ausschalten????